Description
Die Arbeit beschaftigt sich mit der (Dis-)Kontinuitat der deutschen Verfassungen zwischen dem Alten Reich und 1849. Im Mittelpunkt steht die Untersuchung der sog. Verfassungsaussagen: Inwiefern treffen die Bestimmungen der Verfassungen bis hin zu einzelnen Begriffen Aussagen uber die staatliche (Dis-)Kontinuitat zum Vorhergehenden? Was lasst sich aus einer Beobachtung und Auswertung dieser Aussagen sowohl uber die Verfassungstechnik als auch staatliche Kontinuitat aussagen? Die Herangehensweise untersucht also Verfassungskontinuitat im Wortsinn. Dabei lassen sich fur den hier beobachteten Zeitraum je nach Tiefe verschiedene allgemeine und spezielle Ergebnisse festhalten: Wahrend (explizite) Diskontinuitatsaussagen selten, aber umso nachdrucklicher sind, werden Begriffe und Einrichtungen, die ihrerseits Jahrhunderte zuruckweisen uber mehrere Verfassungswechsel transportiert. Ob diese Beharrung im Wandel identitatsbewahrend ist, muss aber letztlich einer (systematisierten) Wertung uberlassen werden.




